Nahost

Liveticker Nahost-Konflikt – Medien: USA stellen Iran fünf Bedingungen für weitere Gespräche

Der Nahostkonflikt hat eine neue Stufe der Eskalation erreicht, seit die USA und Israel einen Angriffskrieg gegen Iran begonnen haben. Iran reagiert auf die Angriffe mit Raketenangriffen auf US-Militärbasen in der Region und auf Israel. Wir berichten über die aktuellen Entwicklungen.
Liveticker Nahost-Konflikt – Medien: USA stellen Iran fünf Bedingungen für weitere Gespräche© Urheberrechtlich geschützt

  • 17.05.2026 16:40 Uhr

    16:40 Uhr

    Trotz verlängerter Waffenruhe: Israel attackiert Wohngebiet in Tyros

    Nach einem massiven israelischen Luftangriff am Freitag stehen die Einwohner von Tyros vor Trümmern. Dabei hatten sich Israel und der Libanon kurz zuvor darauf geeinigt, die auslaufende Waffenruhe um weitere 45 Tage zu verlängern. "Dies ist ein reines Wohngebiet, hier gibt es absolut nichts", erzählt ein Mann.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 16:00 Uhr

    Bericht: IStGH beantragt Haftbefehle gegen israelische Minister

    Laut einem Bericht der Zeitung Haaretz hat der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag geheime Haftbefehle gegen hochrangige israelische Beamte beantragt – darunter gegen den Finanzminister Bezalel Smotrich und den Minister für nationale Sicherheit, Itamar Ben-Gvir. Zudem sollen drei weitere Haftbefehle gegen die Siedlungsministerin Orit Strock sowie gegen zwei namentlich nicht genannte Beamte der israelischen Streitkräfte beantragt worden sein.

  • 15:24 Uhr

    Medien: USA stellen Iran fünf Bedingungen für weitere Gespräche

    Als Reaktion auf die iranischen Bedingungen, unter denen das Land einer zweiten Verhandlungsrunde zustimmen würde, haben die USA eigene Forderungen formuliert. Laut der Nachrichtenagentur Fars lauten die fünf Hauptbedingungen Washingtons wie folgt:

    • keine Entschädigungszahlungen oder Schadensersatzleistungen durch die USA,
    • Ausfuhr von 400 Kilogramm iranischem Uran in die USA,
    • Inbetriebnahme nur eines Komplexes iranischer Nuklearanlagen,
    • keine Freigabe selbst von 25 Prozent des eingefrorenen iranischen Vermögens,
    • Einstellung der Kampfhandlungen an allen Fronten als Bestandteil der Verhandlungen.

    Die Nachrichtenagentur betont, dass selbst bei einer Erfüllung dieser Bedingungen weiterhin die Gefahr einer Aggression seitens der USA und Israels bestehe.

  • 14:46 Uhr

    Teheran: Mechanismus zur Kontrolle der Schifffahrt in der Straße von Hormus entwickelt

    Iran hat einen "professionellen Mechanismus" zur Steuerung der Schifffahrt in der Straße von Hormus entlang der festgelegten Route ausgearbeitet. Wie Ebrahim Azizi, Leiter des Parlamentsausschusses für nationale Sicherheit, in einem Beitrag auf X (ehemals Twitter) bekanntgibt, sollen nur Handelsschiffe und Staaten, die mit Iran kooperieren, von dem Mechanismus profitieren. Die Initiative solle in Kürze offiziell vorgestellt werden.

    Für Spezialdienstleistungen im Rahmen des Mechanismus würden Gebühren erhoben, betont Azizi. Für Teilnehmer der US-Operation "Project Freedom" zur Begleitung von Schiffen in der Straße von Hormus bleibe die Route hingegen gesperrt.

  • 14:10 Uhr

    Abu Dhabi: Brand nahe Kernkraftwerk nach Drohnenangriff

    Die Behörden von Abu Dhabi berichten über einen Drohnenangriff in der Nähe des Kernkraftwerks Barakah. Wie Reuters unter Verweis auf eine offizielle Mitteilung berichtet, sei das unbemannte Flugzeug in einen Stromgenerator außerhalb des inneren Sicherheitsbereichs der Anlage eingeschlagen. Daraufhin sei ein Brand ausgebrochen. Verletzte seien nicht gemeldet worden, die Sicherheit des Kraftwerks sei nicht beeinträchtigt. Die Behörden präzisierten nicht, wer für den Drohnenangriff verantwortlich sei.

    Das Kernkraftwerk Barakah liegt im Westen der Vereinigten Arabischen Emirate an der Küste des Persischen Golfs.

  • 13:13 Uhr

    CNN: Weißes Haus uneinig über weiteres Vorgehen gegenüber Iran

    Im Weißen Haus laufen Debatten darüber, wie die USA im Umgang mit Iran weiter vorgehen sollen, berichtet CNN unter Verweis auf Quellen. Demnach drängen einige Regierungsbeamte auf erneute Militärschläge gegen das Nahostland, während andere auf Diplomatie und Kompromisse setzen.

    Gleichzeitig herrsche im engsten Umfeld von Präsident Donald Trump ein wachsendes Gefühl der Dringlichkeit. Washington müsse angesichts der bevorstehenden Zwischenwahlen schnellstmöglich einen Ausweg aus dem Konflikt finden.

    Nach Angaben von CNN habe sich Trump selbst in den vergangenen Wochen der Diplomatie zugewandt, um Iran durch direkte Verhandlungen und wirtschaftlichen Druck zu einem Abkommen zu bewegen. Doch seit der Ankündigung des Waffenstillstands im April hätten sich Teherans Bedingungen kaum geändert.

    Vor diesem Hintergrund sei Trump zunehmend ungeduldig geworden. Besonders verärgert sei der Präsident über die anhaltende Schließung der Straße von Hormus.

  • 12:15 Uhr

    Netanjahu: Hamas-Militärchef Haddad getötet

    Die israelischen Streitkräfte haben den Hamas-Militärchef Izz al-Din al-Haddad getötet, erklärt Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Ihm zufolge war Haddad einer der Hauptverantwortlichen für das Massaker vom 7. Oktober 2023.

    Kurz zuvor hatte die israelische Armee über den Tod Haddads berichtet. Auch die Hamas bestätigte die Informationen und erklärte, dass neben Haddad auch seine Ehefrau und seine Töchter ums Leben gekommen seien.

    Haddad war im vergangenen Jahr Militärchef der Hamas im Gazastreifen geworden, nachdem Israel die Hamas-Führer Yahya und Mohammed Sinwar getötet hatte.

  • 11:56 Uhr

    Trump stellt Iran ohne Friedensdeal "schwere Zeit" in Aussicht

    Iran sollte ein Friedensabkommen schließen, ansonsten wird das Land eine "sehr schwere Zeit durchmachen", erklärt US-Präsident Donald Trump. In einem Telefoninterview mit BFMTV betont das Staatsoberhaupt:

    "Ich habe keine Ahnung, ob sie es tun werden. Falls nicht, werden sie eine sehr schwere Zeit durchmachen, eine sehr schwere Zeit. Sie sollten besser ein Abkommen schließen."

  • 16.05.2026 21:50 Uhr

    21:50 Uhr

    Berlin, London, New York: Zahlreiche Demonstrationen für Palästina

    Die Bilder aus Berlin gehen wieder um die Welt: Nach Polizeiangaben waren es 2.000 Demonstranten, die dort im Gedenken an die Nakba, die Vertreibung der Palästinenser im Jahr 1948, auf die Straße gingen. Bereits am Zugang zur Demonstration wurde kontrolliert:

    Später kam es zu Gewalt und dem Einsatz von Pfefferspray.

    Die Demonstration in London hatte eine ganz andere Größenordnung: mindestens 250.000 Teilnehmer sollen es gewesen sein. Damit war es eine der größten propalästinensischen Demonstrationen der letzten Jahre.

    Gleichzeitig fand eine Demonstration gegen Migration statt, die Zehntausende mobilisierte. 4.000 Polizisten wurden eingesetzt, aber die Stimmung blieb weitgehend friedlich.

    Auch in Paris, Brüssel, Amsterdam und Barcelona gab es Demonstrationen, ebenso in Sydney und Johannesburg.

  • 21:04 Uhr

    Waffenstillstand mit Iran: Trump bleibt auf Kriegskurs

    Die Kampfhandlungen zwischen den USA und dem Iran wurden für unbestimmte Zeit eingestellt. US-Präsident Trump droht jedoch mit einer Fortsetzung des Krieges. Ihm zufolge könnten die US-Streitkräfte zurückkehren und die Operation im Iran zu Ende führen. Zudem unterstrich Donald Trump, der Waffenstillstand sei nur auf Wunsch anderer Nationen vereinbart worden und er selbst sei nicht dafür gewesen.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.