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Liveticker Ukraine-Krieg – Drohnenalarm in Lettland: Flugobjekt durchquert Luftraum

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
  • 17.05.2026 17:31 Uhr

    17:31 Uhr

    Kindergarten bei ukrainischem Angriff auf AKW-Stadt Energodar getroffen – keine Verletzten

    Ukrainische Truppen haben erneut die Stadt Energodar nahe dem AKW Saporoschje angegriffen. Laut Bürgermeister Maxim Puchow schlug eine Drohne in einen Kindergarten ein. Es habe keine Verletzten gegeben, das Gebäude werde derzeit nicht zur Kinderbetreuung benutzt.

    Auf dem Gelände des Kindergartens seien Fragmente der Drohne sowie Brandspuren entdeckt worden, fügt Puchow hinzu. Es bestehe die Gefahr weiterer Angriffe auf Energodar.

  • 16:55 Uhr

    Indische Bürger unter Opfern der ukrainischen Drohnenattacke auf Gebiet Moskau

    Die indische Botschaft in Moskau teilt auf der Plattform X mit, dass infolge der nächtlichen Drohnenattacke auf die russische Hauptstadt und ihre Umgebung einige Bürger des asiatischen Landes zu Schaden gekommen sind. Ein Arbeiter sei ums Leben gekommen, drei weitere seien verletzt worden, heißt es.

    Mitarbeiter der indischen Botschaft hätten den Ort des Geschehens besichtigt und ihre verletzten Landsleute im Krankenhaus getroffen. Die diplomatische Vertretung arbeite mit den russischen Behörden eng zusammen, um den indischen Bürgern die notwendige Hilfe zu erweisen.

    Ohne die Ukraine in dem Eintrag zu erwähnen, teilt die Botschaft mit, dass sie den Tod eines indischen Bürgers bedauere.

  • 16:17 Uhr

    Selenskij rechtfertigt Angriffe auf Moskau

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat die jüngsten Drohnenangriffe gegen Moskau und die Hauptstadtregion als "völlig gerechtfertigt" bezeichnet. Es handele sich um die Reaktion des Landes auf den andauernden russischen Krieg, schrieb der Politiker auf der Plattform X. Er veröffentlichte auch ein Video mit einer großen Rauchwolke und einer fliegenden Drohne. Dabei behauptete er:

    "Die Konzentration der russischen Luftabwehr im Gebiet Moskau ist am größten. Aber wir überwinden sie."

    Die ukrainischen weitreichenden Drohnen hätten Ziele in 500 Kilometern Entfernung von der Staatsgrenze der Ukraine erreicht.

    "Wir sagen den Russen ganz klar: Ihr Staat muss diesen Krieg beenden. Die ukrainischen Hersteller von Drohnen und Raketen setzen ihre Arbeit fort."

    Anschließend dankte Selenskij den ukrainischen Streitkräften und dem Geheimdienst SBU für ihre "Treffsicherheit".

    Die russischen Behörden hatten zuvor mindestens drei Tote und 17 Verletzte sowie Schäden unter anderem an zahlreichen Wohnhäusern in Moskau und im Gebiet der Hauptstadt gemeldet.

  • 15:37 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört weitere 72 ukrainische Drohnen

    Das russische Verteidigungsministerium meldet weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr an diesem Sonntag im Zeitraum von 6 bis 13 Uhr MESZ 72 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen. Die Drohnen seien über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Smolensk, Pskow und Rostow, dem Großraum Moskau, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über dem Schwarzen und dem Asowschen Meer zerstört worden. Weitere Details gibt das Ministerium nicht bekannt.

  • 15:10 Uhr

    Ukrainische Drohnenattacke auf Gebiet Rostow: Kindererholungszentrum beschädigt

    Die ukrainischen Streitkräfte haben am Sonntag unter anderem das südrussische Gebiet Rostow mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Gouverneur Juri Sljussar berichtete anschließend auf Telegram über die Zerstörung von Drohnen über der Hafenstadt Taganrog am Asowschen Meer sowie über zwei weiteren Bezirken. Der Politiker meldete weder Todesopfer noch Verletzte.  

    Wie der Gouverneur erklärte, seien Drohnenteile auf ein Kindererholungszentrum in der Siedlung Nataljewka herabgestürzt. Dabei sei das Dach eines Gebäudes beschädigt worden. Am Sonntag finde auf dem Gelände des Resorts "Sputnik" eine Veranstaltung statt. Die Teilnehmer seien wohlauf.

  • 14:39 Uhr

    Massive Stromabschaltungen in den Gebieten Saporoschje und Cherson

    Die von Russland kontrollierten Teile der Gebiete Saporoschje und Cherson kämpfen derzeit mit Problemen bei der Stromversorgung. Der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, teilt auf der Plattform X mit, dass man daran arbeite, die durch ukrainische Angriffe beschädigten Stromnetze zu stabilisieren. Von den Abschaltungen seien deutliche Teile der Region betroffen. Alle kritisch wichtigen Infrastrukturobjekte würden mithilfe von Reservequellen versorgt.

    Der Gouverneur des benachbarten Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, berichtet ebenfalls auf der Plattform Telegram, dass alle Bezirke des Gebiets Cherson vollständig oder zum Teil ohne Stromversorgung gewesen seien. Man unternehme alles, um die Stromversorgung möglichst schnell wiederherzustellen.

    Zuvor hatte Gouverneur Michail Raswoschajew erklärt, dass infolge eines massiven ukrainischen Angriffs auf die Krim-Stadt Sewastopol eine Hochspannungsleitung beschädigt worden sei. Deswegen komme es in Sewastopol zu Störungen bei der Energieversorgung.

  • 14:09 Uhr

    Rosatom-Generaldirektor wirft Kiew Jagd auf zivile Lkw in Energodar vor: Drohnen stören Warenlieferung

    Die russische Atomenergie-Behörde Rosatom ist wegen der Situation in der AKW-Stadt Energodar besorgt. An diesem Sonntag hat Rosatom-Generaldirektor Alexei Lichatschow der Führung in Kiew vorgeworfen, gezielt auf zivile Lkw, Busse und Autos in der Nähe des AKW Saporoschje mit Drohnen zu jagen. Dadurch werde die Lieferung von Nahrungsmitteln und Bedarfsgütern gestört. Der Gegner habe außerdem die beiden Tankstellen in Energodar außer Betrieb gesetzt.

    Lichatschow erinnerte zudem an eine Attacke auf zwei Mitarbeiter des AKW, die sich am 14. Mai ereignet hatte.

    "Ihr Auto wurde lediglich 100 Meter vom Zaun um das AKW angegriffen. Die Mitarbeiter gingen zu jenem Zeitpunkt ihren Arbeitsaufgaben nach. Dem Gegner war das nicht genug. Eine Stunde lang ließen seine Kampfdrohnen keine Rettungswagen an den Ort des Geschehens heran. Die Evakuierung der Verletzten ähnelte einer Militäroperation."

    Zudem habe ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung am selben Tag ein Barotrauma erlitten, als eine ukrainische Drohne das Verwaltungsgebäude getroffen habe, sagte Lichatschow.

  • 13:36 Uhr

    Sacharowa verurteilt ukrainische Drohnenattacke auf Moskau: Ein Terrorakt für EU-Gelder

    Die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa hat gegenüber der Nachrichtenagentur TASS die bislang größte ukrainische Drohnenattacke auf die russische Hauptstadt Moskau und ihre Umgebung kommentiert. Der Gegner habe in der Nacht zum Sonntag ausschließlich zivile Objekte angegriffen: Menschen, Mehrfamilien- und Einfamilienhäuser, betonte die Diplomatin. Dieser und die vorigen Terrorakte gegen die Zivilbevölkerung in Russland seien Verbrechen von Wladimir Selenskij und seiner Clique mit Sitz in der Bankowaja-Straße, die vom "kollektiven Westen" finanziert würden.

    "Untermalt mit den Liedern des Eurovision Song Contest beging das Kiewer Regime für Geld der EU-Staaten einen weiteren massenhaften Terrorakt."

    In der vergangenen Nacht hatte die russische Luftabwehr 81 ukrainische Drohnen im Anflug auf Moskau abgefangen. In der russischen Hauptstadt wurden mindestens zwölf Menschen verletzt. Im Gebiet Moskau kamen mindestens drei Zivilisten ums Leben, sechs weitere erlitten Verletzungen.

  • 13:07 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord günstigere Stellungen bezogen, indem er ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Batschewsk, Welikaja Rybiza, Degtjarnoje, Rjasnoje und Katerinowka im Gebiet Sumy sowie Ploskoje, Rjasnoje, Bely Kolodes, Gugajewka und Wolochowka im Gebiet Charkow getroffen habe. Dabei seien bis zu 155 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe darüber hinaus 15 Autos und zwei Geschütze verloren.

    Auch der Truppenverband West habe seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Monatschinowka, Kasjanowka und Podliman im Gebiet Charkow sowie Krasny Liman und Sidorowo in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 180 Armeeangehörige verloren. Außerdem seien ein Kampfpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 20 Autos, ein Mehrfachraketenwerfer und zwei Geschütze außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband Süd habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert und Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Druschkowka, Piskunowka, Kramatorsk, Nikolaipole, Alexejewo-Druschkowka und Nowossjolowka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 160 Soldaten. Außerdem seien fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, elf Wagen und drei Geschütze zerstört worden.

    Ebenso habe der Truppenverband Mitte günstigere Stellungen bezogen, wobei er ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Nowonikolajewka, Dobropolje, Torezkoje, Kutscherow Jar, Nowoalexandrowka, Schewtschenko und Sergejewka in der DVR sowie Nowopawlowka und Nowopodgorodnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 280 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe zudem vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sieben Autos, einen Mehrfachraketenwerfer, drei Geschütze, ein Artillerieaufklärungsradar und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.

    Der Truppenverband Ost setzte seinen Vormarsch fort und habe zuletzt Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Tschaplino, Welikomichailowka und Malomichailowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Lesnoje, Saliwnoje, Dolinka und Ljubizkoje im Gebiet Saporoschje getroffen. Das russische Ministerium schätzt die ukrainischen Personalverluste auf mehr als 285 Kämpfer. Darüber hinaus seien zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sieben Autos und ein Geschütz außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Grigorowka, Kirowo und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje getroffen. Der Gegner habe bis zu 55 Soldaten verloren. Darüber hinaus seien ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, neun Autos und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört worden.

    Ferner meldet die Behörde in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Drohnenwerke und 164 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe dagegen in den letzten 24 Stunden acht Lenkbomben, eine HIMARS-Rakete, einen Marschflugkörper des Typs Flamingo, eine Neptun-Rakete und 1.054 unbemannte Luftfahrzeuge zerstört. Die Schwarzmeer-Flotte habe im selben Zeitraum sechs Seedrohnen unschädlich gemacht.

    Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 147.927 Drohnen, 661 Flugabwehrraketensysteme, 29.341 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.722 Mehrfachraketenwerfer sowie 34.965 Geschütze und Mörser verloren.

  • 12:33 Uhr

    Drohnenalarm in Lettland: Flugobjekt durchquert Luftraum

    Im Baltikum haben die Streitkräfte des EU- und NATO-Mitglieds Lettland Anwohner über eine mögliche Bedrohungslage durch eine Drohne im Osten des Landes informiert. Das Flugobjekt sei am Morgen in den Luftraum eingedrungen und habe diesen dann wieder verlassen, teilten die Streitkräfte mit. Kampfjets der NATO seien aktiviert worden, hieß es ohne nähere Angaben. Das Militär in Riga teilte weiter mit:

    "Solange die russische Aggression in der Ukraine andauert, ist es möglich, dass es erneut zu Vorfällen kommt, bei denen ausländische Drohnen in den lettischen Luftraum eindringen oder sich diesem nähern."

    Der Luftraum werde ständig überwacht, gemeinsam mit den NATO-Verbündeten sei auch eine schnelle Reaktion auf Bedrohungslagen gewährleistet.

    In der Vergangenheit war es bereits zu Explosionen durch Drohnenvorfälle auf lettischem Gebiet gekommen. In diesem Monat war ein kaum genutztes Öllager mit leeren Tanks in Rēzekne im Osten des Landes getroffen worden. Bei dem Vorfall stürzten zwei fehlgeleitete ukrainische Drohnen nahe der russischen Grenze ab. Niemand wurde verletzt. Der Zwischenfall löste eine politische Krise in dem Land aus, infolge derer zuerst Verteidigungsminister Andris Sprūds und später Regierungschefin Evika Siliņa zurücktrat.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.